11. Geburtstag des Seniorenbüros Roderbruch Café Carré -
Ein Rendezvous mit Wien

Das hatten die zahlreichen Besucher des Oktober-Sonntagscafés, denn zum 11. Mal jährte sich die Eröffnung des Seniorenbüros Roderbruch, die seither traditionsgemäß mit einem Wiener- Kaffeehaus-Nachmittag gefeiert wird wie erstmals im Oktober 2006.

Das stilecht gekleidete Team um Karin Khalil hatte sich dafür wieder besonders ins Zeug gelegt: Mit handgemachten Sachertorten sowie anderen süßen Verführungen, dazu den "Einspänner" (Kaffe mit "Schlagobers"), verfeinert mit einem Schuss Marillenlikör wurden die Gäste verwöhnt.

Aber natürlich durfte Wiener Musik nicht fehlen, insbesondere die vom Walzerkönig Johann Strauß! Wolfgang Tannhäuser verstand es gekonnt, sein Publikum in Bann zu ziehen, und das nicht nur musikalisch, sondern mit einer Conférence, die so manches Interessante und Wissenswerte über die österreichische Metropole vermittelte,
z. B. über die Kaffeehäuser und Beisl, über die Heurigenkultur, die Fiaker und - und - und. Die Gäste lauschten andächtig seinen Erzählungen, die ihn als hervorragenden Wien Kenner auswiesen.

Diese gelungene Mischung aus kulinarischen, musikalischen und erzählerischen Genüssen führte zu einer wunderbar gelösten Stimmung, die alle sehr genossen. So gab es am Ende ganz viele herzliche Dankeschöns von den Besuchern an die Damen des Teams sowie an den Musikanten und Conférencier.

Text: Brigitte Puhlmann

 

Musikalische Begleitung: Wolfgang Tannhäuser

Sonntagscafé-Team v. l. Margret Gruß, Karin Khalil, Wolfgang Tannhäuser, Lotte Moser, Gisela Feuerstack, Renate Hollemann





 

Velostart zum "Blauen Wunder"

Die Velofreunde des Seniorenbüros Roderbruch Café Carré starteten am 28. März 2017 erstmalig in diesem Jahr zu einer besonderen Tour in den Frühling. Ziel war der Lindener Berg mit seiner Scillablüte. Bei sommerlichen Temperaturen erwartete die Gruppe dort buchstäblich ein "Blaues Wunder", ein Meer von Scillablüten, die sich dort in jedem Frühjahr zu Tausenden entfalten.

 

Die Velofreunde brechen zu der alljährlichen Tour zur Scillablüte auf.

Wir entdecken ein Geheimnis. Die alte Gartenmauer aus Fischrogen-Sandstein.

Gruppenbild auf dem Lindener Bergfriedhof.

Verzaubert leuchtet das Blausternchen in der Natur.

Auch als Nahaufnahme ist der Sibirische Blaustern
eine Augenweide.

Auf der Rückfahrt leuchten die Osterglocken und Narzissen entlang der Maschteich-Anlagen.

 

Hochbunker in Hannover-Ricklingen

Mit der Seniorengruppe besichtigten wir am 7. Februar 2017 den Hochbunker in Hannover-Ricklingen. Er ist der einzige seiner Art in Niedersachsen, vollständig eingerichtet und funktionstüchtig. Andere Bunker werden abgerissen oder umgebaut zu Wohnungen. Der Bunker in der Torstenssonstraße wird von engagierten Leuten des Vereins "Vorbei e.V." (http://www.vorbei-ev.de) restauriert und unterhalten. Erbaut wurde er noch im 2. Welt-krieg und auch genutzt. In den 1960-er Jahren während der Zeit des Kalten Krieges wurden Instandsetzungsmaßnahmen vorgenommen im Rahmen des Zivilschutzprogramms. Der Bunker sollte vor atomaren, chemischen und biologischen Waffen Schutz bieten. Es erfolgte der Einbau von hydraulischen Zugangsschleusen, Belüftungs- und Filtertechnik, Notstromaggregaten und einer eigenen Wasserversorgung aus Tiefbrunnen. Eingelagert wurden Sanitäts- und Verbrauchsmaterial, die alle noch aus dieser Zeit im Original stammen. Sitz- und Liegemöglichkeiten, mehrere Behandlungsräume für eine medizinische Versorgung standen bereit. Hinter den 2,5 m dicken Mauern konnten 2400 Personen Schutz für 14 Tage finden. Erst mit der Wende wurde die Unterhaltung der Zivilschutzanlagen bundesweit eingestellt. In zwei Gruppen führten uns die Mitarbeiter des Vereins durch das Bunkergebäude. Sehr anschaulich und umfassend erklärte man uns die technischen Anlagen im Erdgeschoß, wie den Maschinenraum, die Wasseraufbereitung, die Belüftung und Luftfilteranlage. An der schweren hydraulischen Eingangsschleuse, von denen es an jeder Seite des Bunkers welche gibt wurden die eintretenden Personen auf einer Bodenplatte gezählt, damit man die Anzahl der Personen feststellen konnte. Alle mussten dann durch die Dekontaminationsschleuse. Mehrere Aufenthaltsräume für die Schutzsuchenden befinden sich im oberen Geschoß, ebenso die Liege- oder Schlafräume. Eine kleine Küche versorgte die Menschen. In den Lagerräumen sahen wir die im Original verpackten Materialien zur Versorgung mit sanitären, medizinischen und technischen Dingen. Auch Lebensmittelkonserven stehen bereit. Die ganzen technischen Anlagen können unabhängig von der Außenwelt in Betrieb genommen werden. So sind z.B. die Telefone so eingerichtet, dass sie ohne elektronische Bauteile auskommen. Nur der Bunkerwart hatte eine Verbindung zur Außenwelt. In den engen Gängen und niedrigen Räumen bekommt man ein wenig Ahnung von dem Gefühl, hier Schutz suchen zu müssen. Hoffen wir, dass dieser Bunker nur ein Museum für uns bleibt.

Hochbunker in Hannover-Ricklingen
(Info: Bitte mit der Maus das Bild berühren.)
Vor dem Eingang
Medizinischer Behandlungsraum
 Vorräte
Liegeraum
Küche
Büro des Bunkerwarts

 

Ehre, dem Ehre gebührt - Das Seniorenbüro Roderbruch ehrt seine Freiwilligen

Einer schönen Tradition folgend, ließ es sich das selbst ehrenamtlich tätige "Kernteam" (Leitungsteam) des Seniorenbüros Roderbruch nicht nehmen, seine große Zahl von sog. Freiwilligen für deren Arbeit im vergangenen Jahr mit einer Feier am 27.1.2017 im Café Carré zu ehren. Am Anfang stand deshalb eine Dankadresse von Hanelore Graumann für das Team an die ca. 35 ehrenamtlich tätigen Damen und Herren, die entweder mit eigenen Angeboten oder durch Unterstützung des Kernteams zum vielfältigen und umfangreichen Programm des Seniorenbüros wertvolle, nicht wegzudenkende Beiträge leisten. Danach lockte das kalt-warme Büfett mit leckeren Häppchen und anderen Köstlichkeiten, bevor das weitere Programm, wie eine launig arrangierte Übergabe kleiner Präsente, ein spannender literarischer Beitrag sowie Akkordeonspiel für eine gelöste Stimmung sorgten. So wirkte die lockere, angenehm heitere Atmosphäre dieses Nachmittags als habe ein Ausspruch Konrad Adenauers als Motto gedient, der da lautet: Ehrungen - das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat.

Text: Brigitte Puhlmann

 

 

10 Jahre Seniorenbüro Roderbruch Café Carré

Dieses Jubiläum feierten am 2. Juli 2016 alle ehrenamtlich dort tätigen im Kreise einer großen Gästeschar von etwa 200 Besuchern im Rahmen eines bunten Sommerfestes.

Am Anfang stand ein kurzer gesanglich umrahmter Sektempfang mit diversen Dankadressen und Anmerkungen zur Entstehung und erfolgreichen Entwicklung des Seniorenbüros Roderbruch u. a. von Hannelore Graumann aus dem Leitungsteam, von Wolfgang Strotmann, Fachbereichsleiter des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH), von Bezirksbürgermeister Henning Hofmann und von anderen dem Seniorenbüro verbundenen Personen und Institutionen.
Der Chor "Die klingende Runde" leitete dann über zum abwechslungsreichen Nachmittags-programm. Es begann mit einem Jubiläumscafé, bei dem viele selbst gebackene Torten und Kuchen das Bufett zierten. Natürlich mangelte es nicht an unterhaltsamer Livemusik, gespielt von Dr. Joachim Hecht, der sich mit seiner E-Gitarre in den Dienst einer guten Sache hatte stellen lassen. Dann wurde es "schmissig": Die Senioren-Stepptanzgruppe "Klapperschlange" gab Kostproben ihres Könnens zum Besten, die begeistert vom Publikum aufgenommen wurden, zumal phantasievolle Kostümierungen das Bild der Vorführungen abrundeten. Ein Schmaus für die Augen war auch ein weiterer Auftritt: Eine philippinische Tanzgruppe präsentierte Tänze Ihrer Heimat in wunderbar farbenprächtigen Kostümen und Verzierungen von Kopf und Fingern den staunenden Zuschauern. Viel, viel Beifall dafür! Und die Belohnung wurde von den Tänzerinnen einem guten Zweck in ihrer Heimat gewidmet.
Freude beim Publikum auch für die GewinnerInnen vom Glücksrad und vor allem vom Quiz. Hierfür hatten sich viele Geschäfte und Einrichtungen im Stadtteil mit teils großzügigen Gewinnspenden engagiert. Der Quiz-Hauptgewinn -eine Kurzreise für 2 Personen nach Berlin- ging an eine sehr überraschte und dann hocherfreute Gewinnerin.
Zum anschließenden Grillvergnügen gab es nochmals Livemusik: Bernhard Kruszinski intonierte beliebte Melodien auf seinem Akkordeon.
Dass das "Café Carré" inzwischen "Kult" ist, wie es im Lied einer leider inzwischen verstorbenen Wegbegleiterin des Seniorenbüros Roderbruch so schön heißt, dürfte allen Gästen dieser Feier so richtig klar geworden sein! Und die Feier erhielt am späten Abend noch ihr "Topping": Nach einem "Fußballkrimi" zog die deutsche Nationalmannschaft ins EM-Halbfinale ein. Also in zweifacher Hinsicht ein besonderer Tag, dieser 2. Juli 2016!.

Text: Brigitte Puhlmann
Gesangsgruppe der Ehrenamtlichen
(Info: Bitte mit der Maus das Bild berühren.)
Gastredner v. l. Katja Steffensen, Sozialangestellte des KSH
 Wolfgang Strotmann, Fachbereichsleiter des KSH
Henning Hofmann, Bezirksbürgermeister
Aufwendig kreiertes  -Vehikel-  von Friedrich Grothe aus der Velogruppe
Der Chor -Die klingende Runde-
Die Senioren Stepptanzgruppe -Klapperschlange-
 Philippinische Tanzgruppe
Philippinische Tanzgruppe
Bernhard Kruszewski(Akkordeon)
v. l. Frau Sigrid Kraeft und Frau Annemarie Simon
v. l. Frau Sigrid Kraeft, Ökumenische Freiwilligenarbeit Hannover-Ost, Karin Khalil

 

Winterwanderung in den Deister

Am Dienstag, dem 16. Febr. 2016 starteten 17 Personen zu der traditionellen Winterwanderung der Velofreunde in den Deister. Bei Sonnenschein und blauem Himmel fuhren wir bis Egestorf. Der Deister begrüßte uns bei unserer Ankunft in blendendem Weiß. Auf der Höhe des Kammweges wurde der Schnee immer tiefer und auf den Ästen der Tannen und Buchen glitzerten die Schneekristalle. Wir fühlten uns wie verzaubert. Nach einer Rast im Nordmannsturm und leichtem Bergablaufen kamen wir wieder an der S-Bahnstation an, von der aus wir mit der Fahrt nach Hause den wunderschönen Ausflugstag beendeten.

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Jubel - Trubel - Heiterkeit beim Sonntagscafé
im Seniorenbüro Roderbruch Café Carré

Das Sonntagscafé-Team mit dem Musiker Wolfgang Tannhäuser

Das Februar-Sonntagscafe des Seniorenbüros Roderbruch am 7. 2.2016 stand ganz im Zeichen der 5. Jahres-zeit. Im bunt geschmückten Haus und passend dazu dekorierten Tischen auf das Beste bewirtet von den hübsch "verkleideten" 5 Damen des Sonntagscafé-Teams entwickelte sich in Windeseile eine ausgelassene Stimmung. Dafür sorgte zunächst Karin Khalil mit einer witzigen Einführung, um dann die Bühne freizugeben für Wolfgang Tannhäuser, der mit Karnevalsmusik, Gesangseinlagen und "Büttenreden" so flott und rasant den "Alleinunterhalter" gab, dass schon bald Heiterkeit und Frohsinn um sich griffen. Da wurde gelacht, geschunkelt, lautstark mitgesungen und Polonaisen bahnten sich den Weg zwischen den Tischen im voll besetzten Haus. Hier zeigte sich deutlich: Man braucht nicht unbedingt in die Hochburgen zu reisen, um fröhlich Karneval zu feiern - nein: Man kann auch ins Seniorenbüro Roderbruch gehen und eine super Karnevalsstimmung erleben und sich davon anstecken lassen.

Text: Brigitte Puhlmann
(Info: Bitte mit der Maus das Bild berühren.)
 Eine fröhliche Karawane zieht durch den Pavillon
Zum Fasching ein volles Haus
Es wird gesungen und geschunkelt
Faschingslaune . . .

 

Eine schöne (gute) Tradition - Die alljährliche Ehrung der Freiwilligen im Seniorenbüro Roderbruch "Café Carré"

Am 22. 1. 2016 war es wieder soweit: ein Nachmittag, der ganz im Zeichen des Dan-kes an unsere zahlreichen Freiwilligen stand, die das "Kernteam" bei seiner ehren-amtlichen Tätigkeit so zuverlässig ergänzen und unterstützen. So zeichnen einige von ihnen selbst für interessante Programmangebote verantwortlich oder aber sie sorgen dafür, dass bei Feiern und sonstigen Veranstaltungen des Seniorenbüros alles bestens "läuft".
Nach einem kleinen Programm, bei dem eine launig dargebotene Tombola im Mittel-punkt stand, konnten sich die Gäste an einem kalt - warmen Buffett bedienen und da-bei in angenehm lockerer Atmosphäre Erfahrungen und Gedanken austauschen oder einfach entspannt miteinander plaudern.
Die Moderation dieses Nachmittags oblag Hannelore Graumann, die selbst aus den Reihen der Freiwilligen kommend, unserem Seniorenbüro schon lange verbunden ist und seit Kurzem das Kernteam als Mitglied ergänzt. Sie ließ es sich nicht nehmen, auch und gerade in dieser Runde eine Dankadresse an Ulla Claßen zu richten, die En-de des Jahres 2015 aus dem Kernteam ausgeschieden ist und nun selbst als Freiwillige noch einiges im Seniorenbüro Roderbruch bewegen will. Ihr lag die Betreuung unserer Freiwilligen immer sehr am Herzen und so wurden ihr auch ganz besondere Blumen überreicht, deren symbolische Bedeutung Hannelore Graumann hervorhob.
Text: Brigitte Puhlmann

 

Blau, rot, gelb, grün, alle Blumen welken, nur die bezaubernden Glasblumen nicht . . .
(Info: Bitte mit der Maus das Bild berühren.)
 . . . diese wurden Ulla Claßen vom Kernteam überreicht und von Hannelore Graumann entsprechend kommentiert.
Blau ist die Farbe der Treue . .
Manfred Gasparini bedient sich am leckeren Buffet
Es schmeckt den Anwesenden in angenehmer Atmosphäre

 

"Furios - brillant - außergewöhnlich!"

 

"Scilla-Velotour"

"Zum Start der Fahrradsaison am Mittwoch den 25. März 2015 fuhren wir auf den
Lindener Berg zum “Blauen Wunder” der Scillablüte."

"Die Ihme überqueren wir auf der Lodemannbrücke und
die Leine auf der Brücke am Maschpark."

Bei herrlichem Sonnenschein genießen wir die Rast im Biergarten “ Lindener Turm”.

 

"Museum für Energiegeschichte"

Eine kleine Gruppe besuchte am 20. Februar 2015 das Museum für Energiegeschichte in der Humboldststraße. Die Sammlung zeigt mit vielen interessanten Exponaten eine Zeitreise durch die Energieanwendung. Ohne Energie hätte es manche Erfindung nicht gegeben. Denken wir nur an die Glühlampe, das Telefon, Radio oder Fernsehen. Viele Geräte sind sogar noch funktionstüchtig, wie sie uns vorgeführt wurden. Zu Beginn unseres Rundgangs erfuhren wir in einem Experiment nach Galvani, was Elektrizität ist. Der Bernstein mit seiner elektrostatischen Anziehungskraft, auf Griechisch "elektron", gab für diese physikalische Größe seinen Namen.
Beim Rundgang entdeckten wir manches bekannte Gerät, das Erinnerungen an seinen Gebrauch wach rief. Die Elektrizität veränderte das Leben der Menschen gewaltig. Die Beleuchtung in den Gebäuden und auf den Straßen ist nicht mehr weg zu denken. Die Ausstellung zeigt alte Laternen, Elektromaste, verschiedene Glühbirnen und auch ein Fahrrad, mit dem der Monteur über Land radelte, um den Strom zu bringen. Verschiedene Heizstrahler zeigen sich in teils kunstvoller Aufmachung.
Eine große Sammlung von Radioempfängern zeigt deren Entwicklung. Seit dem 29. Oktober 1923 geht der deutsche Rundfunk auf Sendung. Die Schallplatte als Tonträger hat ihren Ursprung in Hannover, erfunden 1887 von Emil Berliner, der die Deutsche Grammophon Gesellschaft gründete. Eine Musikbox, in die man eine Münze einwerfen musste, erfreute uns mit einem alten Schlager und aus dem Trichter eines Grammophons ertönte blecherne Musik. Ein Radio mit eingebautem Tefifon, einer Art Tonband, war ebenfalls noch funktionstüchtig.
Kurios waren einige Erfindungen von Geräten, die in der Medizin angewandt wurden. Da sollte die Anwendung des Elektrisierapparats sehr gesund sein. Mit einem anderen Apparat konnte man grillen, heizen, kochen und bestrahlen. Beheizbare Massageroller, Ungetüme von ersten Hörapparaten, Hochfrequenzmassage, Heimsauna sind nur einige weitere Geräte. Bei der Benutzung des Dauerwellenapparats trifft wohl der Ausspruch "Wer schön sein will, muss leiden!" voll zu. Die Anwendung der Elektrizität im Haushalt ist sehr vielfältig. Wir entdeckten viele bekannte Dinge: Staubsauger mit großem Beutel (Kobold), große und kleine Elektroherde, Bügeleisen und Mangel, Waschmaschinen und Kühlschränke in verschiedenster Aufmachung, Kaffeemaschinen usw. Die Filmtechnik, das Fernsehen, die Kommunikation haben eine rasante Entwicklung ge-nommen. Sie sind heute nicht mehr aus unserem Leben weg zu denken.
Das Museum würdigt auch die Pioniere der Elektrizität Ampère, Volta und Galvani und erinnert an die Erfinder aus Hannover wie Werner von Siemens (Telegraphen Bau-Anstalt, heute Siemens AG), Heinrich Goebel (Glühlampe mit Kohlefaden) und Emil Berliner (Schallplatte und Deutsche Grammophon).
Der Besuch dieses Museums war für uns alle höchst interessant, lehrreich und auch amüsant.

Experiment nach Galvani

Kleines Wunderkerzen Feuerwerk

 

"Ein Hoch auf die 100 und auf das Neue Jahr"

Unter diesem Motto ging es beim 100. Sonntagscafé des Seniorenbüros Roderbruch "Café Carré" am 04.01.2015 auch "hoch her": volles Haus, Special Guests, flotte Live-Musik und Superstimmung!

Das ehrenamtlich arbeitende Team um Karin Khalil begrüßte die vielen Gäste im wunderschön passend geschmückten Haus und sorgte für einen abwechslungsreich gestalteten Ablauf der Jubiläumsfeier.

Nach angenehm knappen Reden der speziellen Gäste: von Brigitte Puhlmann,der Ideengeberin des regelmäßig stattfindenden Sonntagscafés mit Live-Programm bzw. Live-Musik und seine mehrjährige Leiterin, über Christine Schmidt-Kleen, der Vertreterin des Trägers der Einrichtung (Landeshauptstadt Hannover) und zugleich Bindeglied zwischen dem Träger und dem Seniorenbüro Roderbruch, bis zu Henning Hofmann, dem neuen jungen Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Groß-Buchholz - Kleefeld, startete das Team mit einem kleinen Wunderkerzen-"Feuerwerk" das große Kaffeetrinken. Dabei hatte es alle Hände voll zu tun, so dass auch der Bezirksbürgermeister zur Kanne griff, damit die Gäste schnell zum Kaffeegenuss kamen.

War es dabei noch musikalisch sehr dezent zugegangen, machte Wolfgang Tannhäuser schließlich seinem Ruf als hervorragender musikalischer Entertainer alle Ehre und regte das gesamte Publikum zu begeistertem Klatschen, Schunkeln und lautstarkem Mitsingen der alten Schlager an, so dass am Ende jeder mit dem Gefühl heim ging: "Beim nächsten Sonntagscafé muss ich wieder dabei sein." Er findet übrigens am 1. Februar unter dem Titel "Musik zur 5. Jahreszeit" statt.
Text: Brigitte Puhlmann

 

v. l.: Henning Hofmann, Sibylle Karras, Gisela Feuerstack, Lotte Moser, Brigitte Puhlmann,
Renate Hollemann, Karin Khalil, Christine Schmidt-Kleen

(Info: Bitte mit der Maus das Bild berühren.)
Wolfgang Tannhäuser sorgte für super Simmung
Kleines Wunderkerzen Feuerwerk

 

Laternenfest am St. Martinstag

Zusammen mit dem Kindergarten "Löwenzahn" begingen wir den St. Martinstag am 11. November 2014. Am späten Nachmittag kamen die Kinder mit ihren Eltern und ihren bunten Laternen, manche davon sogar selbst gebastelt. Ein Feuerkorb leuchtete mit seinen lodernden Flammen ihnen entgegen. Zunächst stärkten sich die meisten erst einmal mit gegrillten Würstchen, die das Seniorenbüro anbot. Andere labten sich an Kaffee und Kuchen am Stand, den die Erzieher und Eltern des Kindergartens aufgebaut hatten. Gegen die einsetzende Kühle des Abends half ein Glühweinpunsch. An einem Tisch konnten die Kinder ihre Fertigkeiten bei einem drehenden Malkreis beweisen, wo manches kleines Kunstwerk entstand. Andere versuchten beim Seilhüpfen ihre Balance zu halten. In der Dunkelheit leuchteten überall die bunten Laternen. Ringsum den Feuerkorb saßen die Kinder und viele Erwachsene und hörten der Geschichte zu, die eine Erzieherin vorlas. Von der Drehorgel ertönten Kinderlieder und besonders das Lied "Ich geh mit meiner Laterne" wurde mitgesungen. Der Platz füllte sich zusehends und schließlich zogen alle mit ihren leuchtenden Laternen in einer langen Reihe durch den Roderbruch.
Beim Seilspringen
(Info: Bitte mit der Maus das Bild berühren.)
Vorlesen am Feuerkorb
 Malstunde
Laternenumzug

 

 

Die Fuchs-Werke in Badenstedt - Eine alte Fabrikanlage wird zur Künstlerkolonie

Am 18. Juli 2014 hatten 14 TeilnehmerInnen aus dem Seniorenbüro Roderbruch Café Carré, Buchnerstr. 4, Gelegenheit unter der Führung eines ansässigen Künstlers (Rainer Janssen) das ehemalige Industriegelände der Gebrüder Fuchs (ADMI-Werke), eine einst bedeutende Fabrik für medizinisch-technische Geräte zu erkunden.
Dieses Werk wurde 1907 in Berlin gegründet und war von 1919 bis 1993 an seinem endgültigen Standort in Hannover-Badenstedt tätig. Nach Aufgabe der Produktion drohte das große Gelände einschl. Gebäude zu einer Industriebrache zu verkommen.
Das verhinderte ein privater Investor (Rolf Häcker), der 1994 alles erwarb. Die Gebäude wurden behutsam, aber unter Berücksichtigung modernster Bauvorschriften restauriert, wobei der Fabrikanlage-Charakter erhalten blieb. Das große Gelände wurde großzügig begrünt, und auf bestimmten Arealen entstanden besondere Biotope.
Natürlich musste sich der Investor Gedanken über die wirtschaftliche Nutzung des Ganzen machen und verfolgte ein bemerkenswertes Konzept: Freischaffende Künstler konnten/können sich ein Atelier oder eine Werkstatt mit integriertem Wohnraum mieten. So entsteht langsam eine Künstlerkolonie mit ganz unterschiedlichen, teilweise sehr außergewöhnlichen Werkstätten, Büros, Läden und Ateliers, wobei sich eine fast dörfliche Struktur ergeben hat, die auch großen Anklang bei der Bevölkerung findet.
Zum Abschluss konnte die Gruppe noch in entspannter Runde mit Rainer Janssen bei Kaffee und Kuchen über das Leben eines Künstlers allgemein und hier in den "Fuchs-Werken" im Besonderen plaudern.
Text: Brigitte Puhlmann

 

 

Teil des sanierten Industriegeländes
 Areal mit besonderem Biotop
Im Atelier des Künstlers
Bildergalerie
(Info: Bitte mit der Maus das Bild berühren.)
Begutachtung der Leinwand
 Teil des Geländes - noch im Umbau
Maschine der ehem. Fuchs-Werke
In entspannter Runde

 

Ein Spaziergang durch die Oststadt in die List

Am 5. Juni d. J. machten 18 Gäste des Seniorenbüros Roderbruch Café Carré unter der sachkundigen Führung von Gerda Fricke diesen Stadtspaziergang. Dabei erfuhren sie allerhand Wissenswerte und Besondere über die wunderschönen Bauten im Stil von Neugotik, Neoklassik und Jugendstil sowie über einzelne Plätze und Örtlichkeiten (z.B. Einrichtungen, Geschäfte, Cafés früher und heute). Aber auch "Bausünden" wie der 91 m hohe "Kasten" namens "Brederohochhaus" im sog. Brutalismusstil (!!) waren natürlich nicht zu übergehen.

Nach einer Kaffeepause im "Lulu" am Wedekindplatz erwartete die TeilnehmerInnen noch eine Führung durch die Dreifaltigkeitskirche. Dieser besondere Abschluss rundete den gelungenen, informativen Spaziergang ab.
Text: Brigitte Puhlmann

 

 

Solaranlage aus dem EXPO-Jahr 2000 auf dem Pavillon Kulturzentrum
 Häuserreihe  in der Körtingstraße zum Teil Jugendstil
Frontansicht mit plastisch ausgearbeiteten Figuren und Ornamenten
Das rote Backsteinhaus, erbaut im Stil der Neugotik, Kleine Pfahlstraße Ecke Bödekerstraße
(Info: Bitte mit der Maus das Bild berühren.)
Stadtteilkneipe -Alte Liebe-
 Besuchergruppe im Café -Lulu- bei einer Erholungspause
Dreifaltigkeitskirche aus Sicht der Yorckstraße
 Hohes Mittelschiff der Kirche mit Blick auf den Altar und Fenstern mit bunter Bleiverglasung

 

"90 und kein bisschen leise"

Diesen Titel hatte das Café-Team vom Seniorenbüro Roderbruch wörtlich genommen und inszenierte das Jubiläum des 90. Sonntagscafés im Café Carré am 2. März 2014 bei vollem Haus mit einem effektvollen kleinen Feuerwerk, das vom Publikum mit viel Beifall honoriert wurde. Danach gab es Kaffee und Kuchen, sozusagen als zünftige Grundlage für die dann folgende Karnevalsfeier. Dabei stieg Wolfgang Tannhäuser - eigentlich für die Musik zuständig - sogar "in die Bütt" und unterhielt mit witziger Rede die fröhliche Gästerunde. Und die mitreißenden Karnevalslieder taten dann ein Übriges: Diverse Polonaisen sorgten für ausgelassene Stimmung, so dass der Nachmittag wie im Fluge verging.
Aber das nächste Sonntagscafé kommt bestimmt (nämlich am 6.4.) und recht bald sogar das 100ste Was sich das Team dazu wohl einfallen lässt.? Da darf man gespannt sein!
Text: Brigitte Puhlmann

 

 

 Polonaise
Treue Gäste des Sonntagscafés
(Info: Bitte mit der Maus das Bild berühren.)

 

"Extra Klassik" - Auftakt zur neuen Saison

Am 26. Sept. 2013 startete die Gruppe unter der Leitung von Brigitte Puhlmann mit der gemütlichen "Klassiklounge" im Café Carré in die neue Saison.
Dabei stehen schon seit langem nicht nur die Besuche klassischer Konzerte -wie der Name vermuten lässt- auf dem Programm, sondern Kulturveranstaltungen ganz verschiedener Art. Für die Monate Okt./Nov. 2013 wurden festgelegt: Operette und Großes Orchesterkonzert (Dir. Eiji Oue) in der HMTMH, zweimal Kabarett im TAMTAM, zweimal Schauspiel im Theater in der List und von der "Kellerbühne" Garbsen, "The Golden Love Letters" im Leonardo Hotel, Chansonabend im Siloah und ein Vortrag zu Hermann Hesse in der MHH. Die Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen ist immer freiwillig.
Sind Sie vielleicht neugierig geworden? Haben Sie Interesse dabei zu sein? Dann wenden Sie sich doch einfach an uns!

Am Montag, dem 25. 11. d. J., 19.00 Uhr trifft sich die Gruppe übrigens wieder zur Programmabsprache für Dez. 13/Jan. 14 im "Café Carré". Wenn Sie mögen, kommen Sie ganz zwanglos dazu! Sie sind herzlich willkommen!
Text: Brigitte Puhlmann

 

Klassiklounge- Die Gruppe legt die Veranstaltungen fest
 Klassiklounge - Leckere Häppchen für die Gruppe zum Saisonbeginn ----gekonnt vorbereitet von Karin Khalil

 

Sachertorte, Einspänner und Kaffeehausmusik…

Neueröffnung eines Wiener Kaffeehauses in der Buchnerstr. 4? Nein das nicht! Aber das Seniorenbüro Roderbruch "Café Carré" feierte mit seinem 85. (!!) musikalischen Sonntagscafé unter dem Titel "Wiener Melange" den 7. Jahrestag seiner Eröffnung am 1. Sonntag im Oktober 2006. Seither ist das ehrenamtlich arbeitende Team, inzwischen unterstützt von sog. Freiwilligen, mit einem vielfältigen Angebot für die Senioren im Stadtteil tätig.
Das Café-Team unter der Leitung von Karin Khalil hatte alles stilecht vorbereitet: die hübsche Dekoration, ihre passende Kleidung als "Serviererinnen", das Kaffee- und Kuchenangebot und natürlich die entsprechende Wiener Musik ausgesucht.
Nachdem der Raum wirklich "proppevoll" war, alle Gäste mit Sitzplätzen sowie mit Kaffee und Kuchen versorgt waren, breitete sich rasch eine Super-Stimmung aus. Das Publikum ging, animiert durch das lebhafte Aufspielen der beiden Musiker Ljuba (Geige) und Jakob (Akkordeon), begeistert mit, so dass zeitweilig auch die Enkelin Ljubas zu ihrer mitgebrachten Geige griff.
Nach zwei unterhaltsamen Stunden hieß es dann "Servus" und "Babaa" (natürlich in deutscher Version!!) und "bis zum nächsten Mal am 1. Sonntag im November".

Als die Damen des Café-Teams angesichts der Geschirrberge ihre Spitzenschürzchen und -häubchen abgelegt und die weißen Blusenärmel hochgekrempelt hatten, erlaubten sie sich schon mal Gedankenspielereien hinsichtlich des 90. und 100. Sonntagscafés im Seniorenbüro Roderbruch. Aber das nur ganz nebenbei, denn schließlich galt es den Raum wieder herzurichten für die Veranstaltung der kommenden Woche, allem voran für das ebenfalls sehr beliebte Schachspiel an jedem Montagnachmittag.
Text: Brigitte Puhlmann

 

Das Duo Ljuba und Jakob mit Sarah begeisterten das Publikum mit Kaffeehausmusik

 

(Info: Bitte mit der Maus das Bild berühren.)
Das Wiener Kaffeehaus-Team
… die berühmte Sachertorte
Die Gäste des  besonderen Sonntagscafés Wiener Melange
Renate im persönlichen Gespräch

 


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